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Mitgliederversammlung der UWG Gescher

Einhellig sind jetzt während der Mitgliederversammlung der UWG Gescher die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbe

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Notstand bei der hausärztlichen Versorgung in Gescher

Die Situation, dass die hausärztliche Versorgung im ländlichen Bereich immer schwieriger wird, macht auch in Gescher h

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02/06/13

Klares Votum aus Hochmoor

 

UWG Aktion ein großer Erfolg
69,12% gegen einen Autobahnanschluss

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über einen möglichen Autobahnanschluss in Hochmoor hat die UWG Gescher im Oktober 2012 eine Bürgerbefragung in Hochmoor (wie bereits berichtet) durchgeführt. Hierbei wurden alle über 14jährigen Bürgerinnen und Bürger, insgesamt 1.778 Personen aus dem Ortsteil Hochmoor, persönlich von der UWG Gescher angeschrieben. Sie wurden gebeten, einen beigefügten Stimmzettel zurückzugeben, der ein Ja, für den Autobahnanschluss in Hochmoor oder ein Nein gegen den Autobahnanschluss in Hochmoor beinhaltete.

„Es war uns wichtig, zu wissen, wie die Bürger aus Hochmoor zu einen Autobahnanschluss stehen. Die Kosten für die Frageaktion haben wir auch gerne aus eigenem Budget bezahlt“, so Kassenwart Manfred Brücks. Das terminierte Datum zur Rückantworten ist nunmehr erreicht.

Die UWG Gescher teilt folgendes Ergebnis der Bürgerbefragung mit:

Insgesamt 625 Personen haben ihren Stimmzettel zurückgegeben, damit mehr als 35 % der über 14jährigen Bewohner von Hochmoor. Für einen Anschluss in Hochmoor haben sich 185 Personen ausgesprochen. Gegen einen Anschluss in Hochmoor haben sich 432 Personen ausgesprochen. Acht Stimmzettel waren ungültig. Erfreulich war auch die Fülle von Anregungen im Rahmen der Kommunikation zwischen den Bürgern in Hochmoor und der UWG Gescher. Interessante Aspekte und Gesprächsthemen ergaben sich dabei auch vor Ort, als die UWG eine entsprechende Rückgabeurne für die Antworten in Hochmoor aufgestellt hatte.

Tenor der Hinweise der Bürger:

  • Die Gegner der Abfahrt haben darauf hingewiesen, dass es technisch, ökonomisch und entfernungsmäßig Unsinn ist, innerhalb von fünf Kilometern drei Autobahnabfahrten zu installieren.

  • Befürchtungen vor Lärm-Immissionen und Verkehrsbelastungen waren für die Gegner der Abfahrt sehr wichtig.

  • Die Teilung des Ortes Hochmoor durch die Straße nach Coesfeld bei deutlich mehr Verkehr war Dauerthema.

  • Erkannt wurde, dass es sich bei der Entscheidung um den Autobahnanschluss um eine Generationsentscheidung handelt. Wenn jetzt ein solcher Autobahnanschluss kommt wird er die nächsten 100 Jahre Bestand haben, man wird sich nie wieder dagegen wenden können.

  • Die Befürworter sprachen sich für eine schnellere Anbindung des Ortsteils Hochmoor aus, für eine deutlich verbesserte Anbindung der Gewerbegebiete in Hochmoor an die A 31 und für eine Perspektive in Bezug auf Handel, Produktion und Handwerk sowie für die Menschen in Gescher-Hochmoor und deren Arbeitsplätze.

Die UWG weist ausdrücklich darauf hin, dass die Aktion von ihr initiiert wurde. „Ein vorher im Rat gestellter Antrag wurde sowohl von der Verwaltung, wie auch von dem Dreierbündnis – CDU / SPD / Bündnis 90 / Die Grünen – einvernehmlich abgelehnt“, führt Matthias Homann aus.

Die UWG meint: Demnächst anstehende Generationenentscheidungen in Gescher müssen zuvor an dem Bürger unmittelbar herangetragen werden. Die Gescheraner sind bereit sich zu beteiligten, sich zu äußern und ihre Meinung zu sagen.

Die UWG fühlt sich mit ihrem politischen Tun bestätigt und wird im Interesse der Bürger in Gescher diese Arbeit fortsetzen. Der UWG-Vorsitzender Holger Beeke: „Ich bedanke mich ausdrücklich für die offene Aufnahme unseres Anliegens in Hochmoor und auch in Gescher. Wir bedanken uns außerdem für die rege Beteiligung und für die Ideen und Hinweise.“ Aufgrund des klaren Votums wird sich die UWG Gescher gegen einen Anschluss aussprechen.

 

Matthias Homann


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